Vita

Das Theater Miamou wurde von Mirjam Hesse 2011 nach Abschluss ihres Figurentheater-Studiums gegründet. In Zusammenarbeit mit Enno Podehl entstanden seitdem mehrere Inszenierungen, mit denen das Theater in zahlreichen Städten Deutschlands sowie international zu sehen ist. Die Inszenierungen zeichnen sich vor allem durch eine ruhige, klare und poetische Bildsprache aus.

„Mir ist es wichtig, mit meinem Theater einen Raum zu schaffen für innere Welten. Ich möchte das Publikum – Kinder wie Erwachsene – einladen, sich die Zeit zum Hinschauen zu nehmen und sich von den Dingen, Materialien und Figuren überraschen zu lassen.
Als Resonanz aus dem Publikum höre ich immer wieder, dass mein ruhiges und konzentriertes Spiel, in dem die körperliche Präsenz die Spannung hält, die ganz eigene und besondere Qualität meiner Stücke ausmacht. Reduktion, Rhythmik und choreografische Elemente spielen für mich hierbei eine wichtige Rolle.
Das Bühnenbild wie auch die Figuren baue ich in engem Zusammenhang mit der jeweiligen Stückentwicklung und kombiniere dabei die verschiedensten Figurenformen und Bewegungstechniken. Das ermöglicht mir, den Kern der Geschichte schon bei der Auswahl und Gestaltung der Darstellungsmittel mit einzubeziehen.“ 

(Ko-) Produktionen:

2023 „Lichtgestöber – Schneegefunkel“ – zweisprachige Fassung mit  Deutscher Gebärdensprache und Lautsprache, für Taube* und Hörende ab 3 Jahre, Entwicklung und Coach DGS**Bühnenausdruck: Jan Kress, Kooperation mit FELD-Theater
2022 „Ob der Granatapfel weiß, dass er anders heißt“, Musik: Stefan Martin, Regie: Enno Podehl, Inszenierung für Erwachsene
2019 „Lichtgestöber – Schneegefunkel“, Regie: Enno Podehl, Inszenierung für Kinder ab 3 Jahre
2019 Wiederaufnahme „Das Bootshaus“, Inszenierung für Erwachsene
2017 „Das Karussell“, Regie: Enno Podehl, Inszenierung für Kinder ab 3 Jahre
2016 Regie für „Der Zauberwald“, Theater Fadenschein (Braunschweig) und Orchester Braunschweig Barock, Spiel: Nöck Gebhardt -Seele
2015 Regie für „Wildwald“, Theater Anderland (Bremen), Spiel: Lena Kießling
2014 „Das Versteck – Ein Märchen vom Suchen und Finden“, Regie: Enno Podehl, Inszenierung für Kinder ab 5 Jahren
2013 Regie für „Don Quijote“, Theater Fadenschein (Braunschweig) und Orchester Braunschweig Barock, Spiel: Nöck Gebhardt -Seele
2012 „Die Schneekönigin“, Regie: Enno Podehl, Inszenierung für Kinder ab 5 Jahren
2012 Regieassistenz: „Fantasien zu Paul Klee“, Fliegendes Theater Berlin, Regie: Rudolf Schmid
2012 Regieassistenz: „Fantasien zu Paul Klee“, Fliegendes Theater Berlin, Regie: Rudolf Schmid
2011 „Die Nachtigall“, Regie: Enno Podehl, Inszenierung für Kinder ab 5 Jahren
2011 „Das Bootshaus“, Zusammenarbeit mit dem Theater Im Wind, Regie: Frank Soehnle (Kooperation mit dem Nordland Visual Theatre Stamsund, Norwegen), Inszenierung für Erwachsene
2010 „Nachts “, Regie: Enno Podehl, Inszenierung für Erwachsene
2009/2010 „Hänsel und Gretel“, Staatsoper Darmstadt, Regie: Bettina Geyer
2009 „Im gegen über“ , Regie: Lior Lev, Inszenierung für Erwachsene
2009 „Vertumnus“, Bewegungstheater und Projektion, Zusammenarbeit mit Marios Joannou Elia, Bienale for young artists, Skopje
2009 Kurzfilm „Rabenjunge“, Figurenbau, Regie: Andrea Depper
2008 Regieassistenz: „Carambolage – eine Annäherung an oskar schlemmer“, figuren theater tübingen und wanke.ensemble, Regie: Frank Soehnle
2008 „Ungeheure Mütter“, Straßentheater , Regie: Lisa Thomas
2007-2015 „Colori“, Straßentheater, Regie: Werner Knoedgen, Lisa Thomas
2006-2008 „Die Bräute“, Straßentheater , Szenische Einrichtung: Ines Müller-Braunschweig, Choreographie: Lisa Thomas

* Taub schließt verschiedene Identitäten und Lebensrealitäten wie gehörlos, schwerhörig, CI-tragend sowie spätertaubt ein.
** Deutsche Gebärdensprache

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